Fachtagungen/Workshops/Informationsveranstaltungen
Arbeitstreffen Projektpartner
Informationsservice und Monitoring-System
Handlungskonzept zur wissenschaftlichen Begleitung
Erhebungs- und Auswertungsraster zur Nachqualifizierung
Bestandsaufnahme Nachqualifizierung
Regionale Netzwerke
Regionale Nachqualifizierungsbedarfe
Informationsmaterial
Beratung
Workshops für Multiplikatoren
Kooperationen


Fachtagungen/Workshops/Informationsveranstaltungen

siehe "Aktuelles"

Arbeitstreffen Projektpartner

Jährlich finden mehrere Arbeitstreffen der Projektpartner statt. 2004 widmen sich die Partner u.a. folgenden Themen:

  • Austausch über die regionale Projektarbeit - Netzwerkarbeit, Unternehmens- und Weiterbildungsstruktur, Ansatzpunkte für die Verbreitung des modularen, arbeitsintegrierten Qualifizierungskonzepts etc.
  • Außendarstellung des "Netzwerks Qualifizierungswege für An- und Ungelernte" - Corporate Design, Informationsmaterial, Präsentationen, Internetauftritt
  • Konzept der wissenschaftlichen Begleitung
  • Teilprojektplanungen (Bedarfserhebungen, Fachtagungen etc.)
  • Erfahrungsaustausch mit dem BIBB

Informationsservice und Monitoring-System

Entwicklung der Plattform für die Internetdarstellung durch INBAS. Grundlage der Plattform ist ein eigens erarbeitetes Content Management System mit Datenbankanbindung. Vorgesehen sind auch eine News-Site, ein Diskussionsforum und ein Gästebuch. Die Anforderungen an die Barrierefreiheit nach BITV werden erfüllt.

Handlungskonzept zur wissenschaftlichen Begleitung

Das von INBAS vorgelegte und von den Kooperationspartnern verabschiedete Konzept der wissenschaftlichen Begleitung sieht drei Arbeitsschwerpunkte vor:

  • Bestandsaufnahme Nachqualifizierung in 2004:
    Auswertung von Erhebungen mit den Merkmalen Teilnehmer/innen-Zahlen, die genutzten Finanzierungsinstrumente, die Zielberufe in der Nachqualifizierung, die Berufsbilder, die beteiligten Bildungseinrichtungen.
  • Evaluation der Informationsveranstaltungen/ Fortbildungen/Workshops:
    Erhebungen und Auswertungen der durchgeführten Workshops/Fortbildungen und Informationsveranstaltungen. Zu jedem Veranstaltungstyp werden Erhebungsinstrumente entwickelt und mit den Partnern abgestimmt sowie Auswertungsroutinen festgelegt.
  • Begleitende Auswertungen der Arbeit der Verbundpartner:
    Auf Vorschlag von INBAS werden in 2 Workshops (je einer in 2005 und einer in 2006) die bis dahin von den Verbundpartnern durchgeführte Arbeit gemeinsam reflektiert und ausgewertet. INBAS sorgt für die Moderation der Workshops und übernimmt die Organisation sowie die Auswertung.
INBAS übernimmt den Transfer der Ergebnisse des Projektes (Veröffentlichungen, Aktivitäten auf Fachtagungen) in Abstimmung mit den Partnern. Das Programm soll in 2005 und in 2006 weitergeführt werden.

Erhebungs- und Auswertungsraster zur Nachqualifizierung

INBAS entwickelt ein Raster zur Erhebung und Auswertung des Potentials an Nachqualifizierung sowie der Durchführung von Maßnahmen der Nachqualifizierung. Das Raster ist aufgebaut auf frei zugänglichen Quellen wie dem Internet sowie zugänglichen Publikationen; die Wege zu diesen Quellen sowie der Umgang mit ihnen wird beschrieben. Vor allem mit der Unterstützung durch das BWHW konnte dieses Raster bis Juni 2004 erarbeitet werden. Die Partner können nunmehr regelmäßig und abhängig vom regionalen Bedarf die einschlägigen Quellen bemühen und ihre regionalen Daten aktualisieren.

Bestandsaufnahme Nachqualifizierung

INBAS führt im Verlauf des September und Oktober 2004 die für die wissenschaftliche Begleitung vorgesehene Bestandsaufnahme an Nachqualifizierungen bei Bildungsträgern durch. Ergebnis: 8 Träger führten im Befragungszeitraum 8 Maßnahmen der Nachqualifizierung durch. Die Teilnehmerzahl beläuft sich auf ca. 150. Angesprochen wurden durch die telefonische Befragung ca. 100 Weiterbildungseinrichtungen. Zum Vergleich: Aus dem Kreis der angesprochenen Bildungseinrichtungen führten in 2001 noch 24 Träger 68 Maßnahmen der beruflichen Nachqualifizierung durch. Teilnehmerzahl in 2001: ca. 1.300.

Regionale Netzwerke

  • Im Bundesland Hamburg ist in 2004 im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "Zugänge zu Arbeit und Ausbildung" ein neues Netzwerk zur Modularisierung von Bildungsgängen, unter anderem auch mit einem Bildungsgang zur Nachqualifizierung im Bereich der Altenpflege, entstanden. Diese Entwicklungspartnerschaft setzt ihren Ansatz in zwei Handlungsfeldern um: "Modularisierung und Flexibilisierung von Qualifizierung und Ausbildungsgängen" und "Zusammenführen (Matching) von Betrieben und benachteiligten Personengruppen". Im ersten Handlungsfeld werden neue und angemessene Qualifizierungen und Ausbildungsgänge entwickelt und durch Kammern, Fachverbände und Betriebe zertifiziert. Im zweiten Handlungsfeld werden die Bedarfe der kooperierenden Betriebe ermittelt und mit den Potenzialen der beteiligten Zielgruppen verknüpft. Die Entwicklungspartnerschaft besteht aus sechs Einrichtungen der Jugend- und Erwachsenenbildung mit einer Reihe nationaler wie internationaler strategischer Partner. Hierfür hat das Projekt Netzwerk Qualifizierungswege im Rahmen einer Infoveranstaltung die grundlegenden Fragen der Modularisierung, von Qualifizierungsbausteinen und Modulen erläutert und die Institutionen bei der Initiierung des Prozesses der Modularisierung der Bildungsgänge unterstützt.
  • Erfolgreich war die Kontaktaufnahme mit dem Bremer Senat; dort ist INBAS auf großes Interesse für eine modulare, betriebsnahe Qualifizierung An- und Ungelernter gestoßen. Zwar konnte für den Herbst 2004 geplante Bedarfserhebung bei Betrieben im Bremer Einzugsgebiet über an- und ungelernte Beschäftigte noch nicht realisiert werden. Jedoch ist hierüber ein enger Kontakt zu den Bremer Stahlwerken entstanden, die bereits zum dritten Mal eine Nachqualifizierung in den Stahlwerken durchführen. Aus den Besprechungen und Besuchen vor Ort ist die Realisierung einer gemeinsamen Broschüre der Stahlwerke wie des Netzwerks Qualifizierungswege entstanden, die beispielhaft zeigen soll, wie Nachqualifizierung erfolgreich in Großbetrieben realisiert werden kann. Diese Broschüre wird im Herbst 2005 fertiggestellt sein.

Regionale Nachqualifizierungsbedarfe

In Zusammenarbeit mit dem Unternehmerverband Rostock und Umgebung e.V. führt INBAS eine Befragung Rostocker Unternehmen u.a. zu ihrem Qualifizierungsbedarf durch. Die Ergebnisse der Erhebung sind Grundlage für ein Konzept betriebsnaher Qualifizierung An- und Ungelernter.
INBAS hat einen Fragebogen zur Erhebung betrieblicher Qualifizierungsbedarfe entwickelt (Link zu Anlage 4: Fragebogen für Unternehmen ). Im August bis September 2004 fand die Befragung statt, ca 80 Unternehmen beteiligten sich an der Erhebung. Eine erste Auswertung wurde Anfang Dezember 2004 vorgelegt ( Link zu Anlage 5: Auswertung der Unternehmensbefragung, 8.12.2004). In 2005 werden die Arbeiten weitergeführt - insbesondere mit dem Ziel eines Konzeptes betriebsnaher Qualifizierung.

Informationsmaterial

INBAS fertigte den Flyer "Wettbewerbsfähig durch erfolgreiche Qualifizierung Ihrer Mitarbeiter/innen" (PDF, 232 KB), der ab Mitte 2004 insbesondere in der Kontaktaufnahme mit Unternehmen genutzt wird. Der Flyer arbeitet die Merkmale erfolgreicher betriebsnaher Qualifizierung auf und bietet Betrieben ein Beratungsangebot zur Qualifizierung.

Beratung

Die seit längerem bestehende Zusammenarbeit mit der Bildungsbehörde in Hamburg wird fortgesetzt. Hieraus entwickelt sich für Hamburg ein neuer Ansatz, wie die Anzahl der nur noch vereinzelten Nachqualifizierungsmaßnahmen gegebenenfalls vergrößert werden kann. Da zunehmend mehr ältere An- und Ungelernte zum Personenkreis des Arbeitslosengelds II gehören und Nachqualifizierung über das SGB III für sie in Hamburg nicht mehr möglich ist, wird gemeinsam mit der Arbeitgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege und dem Landesverband Hamburg der BAG Arbeit ein Projekt gestartet, das systematisch die Qualifizierungsmöglichkeiten für ALG II-Empfänger auslotet.

Workshops für Multiplikatoren

Workshops für Multiplikatoren

Kooperationen

Die mit der kommunalen Weiterbildungsberatung Mecklenburg-Vorpommern begonnene Kooperation bei der Dokumentation und Zertifizierung informell erworbener Kompetenzen wirde weitergeführt. Ziel der weiteren Zusammenarbeit ist es, die Identifizierung und Dokumentation informell erworbener Kompetenzen für die Arbeit der Weiterbildungsberatung zu nutzen und in der Beratung und Bildungsplanung von An- und Ungelernten einsetzen. In Planung ist ein Instrument, das von der Weiterbildungsberatung und in Zusammenarbeit mit Ratsuchenden eingesetzt wird.