Regionaltagung
«Wettbewerbsfähig durch betriebsnahe Qualifizierung»
am 2. Dezember 2004 im SINTEC Gründer- und Technologiezentrum Singen

veranstaltet von der bfz Bildungsforschung Nürnberg gemeinsam mit den Regionalbüros für berufliche Fortbildung der Argen Schwarzwald-Baar-Heuberg, Bodensee-Oberschwaben, Reutlingen, Lörrach und Waldshut.

Tagungseindrücke aus Singen

Begrüßung und Themeneinführung

durch Rita Hafner-Degen, Regionalbüro für berufliche Fortbildung der Argen Bodensee-Oberschwaben und
Christa Oberth, bfz Bildungsforschung:
«Es geht uns darum, regionale Netzwerke aufzubauen, das heißt für uns, Unternehmen und Bildungsträger zusammenzubringen und so den Boden für eine Umsetzung von Qualifizierung für An- und Ungelernten zu bereiten.»

Qualifikationsanforderungen in Unternehmen der Region

Erich Hadamofsky, Personalleiter der Marquard GmbH Rietheim-Weilheim beschrieb die Qualifikationsanforderungen (PDF, 20.1 KB) in seinem Unternehmen:
«Unsere Mitarbeiter sind heute stärker in der Verantwortung, müssen die Qualität im Blick haben und mitdenken bis hin zum Monteur. Deshalb ist die Weiterbildung für unsere an- und ungelernten Mitarbeiter ein Muss.»

Kernelemente bedarfsgerechter Qualifizierungen

  • Modularisierung
  • Arbeitsintegriertes Lernen
  • Zertifizierung

Vortrag (PDF, 87.0 KB) Kathrin Oeder, bfz Bildungsforschung:
«Module müssen so geschnitten werden, dass sie die Tätigkeitsbereiche wie sie in der Praxis vorkommen, abbilden. Auf diese Weise ist eine enge Verbindung von Lernen und Arbeiten möglich.»

Gesprächsrunde: Erfolgsfaktoren für die Qualifizierung von An- und Ungelernten

Das vorgestellte Qualifizierungskonzept ist am Berufsbild Kauffrau für Bürokommunikation erprobt worden und wurde mit an- und ungelernten arbeitslosen Frauen durchgeführt. Vom beteiligten Bildungsträger, dem bfz in Nürnberg erzählte Kerstin Viktorin von ihren Erfahrungen. Angela Reisz (Dr. Städtler GmbH, Nürnberg) beleuchtete das Konzept aus der Perspektive einer ehemaligen Teilnehmerin und Irmgard Kneißl (Lucent Technologies, Nürnberg) berichtet als Vertreterin eines Unternehmens, das an der Qualifizierung beteiligt war.

Günther Smekal von der GETRAG Getriebe- und Zahnradfabrik Hermann Hagenmeyer GmbH & Cie KG, Untergruppenbach steuerte Erfahrungen aus Sicht eines Unternehmens bei, das ein ähnliches Konzept in Zusammenarbeit mit einem örtlichen Bildungsanbieter berufbegleitend verwirklicht hatte. Auch Peter Dostal von der IHK Bodensee-Oberschwaben, Weingarten konnte von drei Qualifizierungslehrgängen für An- und Ungelernte berichten, die mit dem Ziel eines anerkannten Berufsabschlusses durchgeführt wurden.

Zu den aktuellen Fördermöglichkeiten von Qualifizierungsmaßnahmen für An- und Ungelernte nahmen Manfred Peters von der Agentur für Arbeit Singen und Klaus Koch vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg Stellung.

Ausschnitte aus der Gesprächsrunde (PDF, 26.9 KB).

Genauere Informationen zu den Förderbedingungen des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg finden Sie auf dem Informationsflyer (PDF, 248.7 KB) und auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg.

Schlusswort

Hubert Bosch, Regionalbüro für berufliche Fortbildung der Argen Schwarzwald-Baar-Heuberg

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